Der grüne Faden

Umweltbewusst leben? Hier werden Sie geholfen!

Der grüne Faden wurde in den letzten Wochen fleißig durch München gesponnen und dafür möchten wir uns recht herzlich bei allen bedanken, die mitgemacht haben!

Viele Münchnerinnen und Münchner haben alltagstaugliche Tipps für ein nachhaltiges Leben mit anderen geteilt. Einige davon findet Ihr als Inspiration in den Bildergalerien.

Beim Tollwood Winterfestival auf der Theresienwiese wachsen bis 18. Dezember grüne Lianen und freche Früchtchen und ziehen so den grünen Faden auch im Winter durch die Stadt. Haltet die Augen offen an den Zelteingängen des “Bazar”.

Wohnen: Home Sweet Home – Wohlfühlen mit Köpfchen

Mobilität: Genussvolle Fortbewegung anstelle von “Schneller, weiter, mehr”

Ernährung: Biologisch, regional, saisonal = lecker und gesund

Allgemein: Gut leben und leben lassen

 

Hier findet Ihr mehr Informationen zum grünen Faden. Und vor allem: viele Fotos und Videos!

 

Zum Hintergrund der Initiative

Die Mitmachkampagne Der grüne Faden macht Mut, selbst aktiv zu werden und zeigt durch Vernetzung und Wissensvermittlung, wie einfach sich nachhaltige Ansätze im eigenen Alltag integrieren und verwirklichen lassen.Nach dem Motto „Unser roter Faden im Leben ist grün“ werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Und zwar von Euch selbst. Dazu fanden im Herbst Mitmach-Aktionen im öffentlichen und virtuellen Raum statt. Dabei werden Menschen miteinander vernetzt, die sich gegenseitig zu einem nachhaltigen Lebensstil inspirieren und motivieren. Gleichzeitig wird zwischen vorhandenen Aktionen, Initiativen und Projekten in der Münchner Umweltszene ein grüner Faden gesponnen.

 

 

Unterstützt vom Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München.

 

 

Im Rahmen des Münchner Klimaherbstes 2011

 

 

Pressestimmen

leer

Kontakt

Kommunikation
Margit Steiner

Mail schreiben  (margitdotsteineratgreencitydotde)  
T: (089) 89 06 68 -36

 

 



news_bubble

Grüner Faden-Tipp #6: Schlanker, gesünder, reicher – und nachhaltig

Wer kennt nicht seinen “inneren Schweinehund”? Ständig gilt es, gegen ihn anzukämpfen. Mr Cool Ness und Green City hoffen, dass Euch einige der Grünen Faden-Tipps der vergangenen Wochen helfen, dem “Energiespar-Schweinehund” Einhalt zu gebieten. Um ihm endgültig den Kampf anzusagen, laden wir Euch zum CO2-Fasten ein. Die Low Carbon Diet eignet sich für Alle, die die Umwelt schützen möchten, ohne auf Lebensqualität zu verzichten. Im Alltag das Klima zu retten, verbessert gleichzeitig die Gesundheit, spart Geld und lässt mehr Zeit für das Wichtige im Leben. Anders ausgedrückt: Die CO2-Diät macht schlanker, gesünder, reicher – und nachhaltig! Ihr könnt Euch bis Aschermittwoch, 22. Februar 2012 bei Mr Cool Ness dafür anmelden. Er begleitet Euch anschließend als CO2-Coach.

Nicht jeder Anfang ist schwer! Hier ein paar energiesparende Kochtipps für Euch:

  • Töpfe beim Kochen abdecken. Noch besser sind Druck- oder Schnellkochtöpfe: Sie sparen rund 70 Prozent der benötigten Energie.
  • Mikrowelle nicht zum Auftauen benutzen. Nehmt Lebensmittel zum Auftauen am Abend zuvor aus dem Gefrierschrank und taut sie im Kühlschrank auf.
  • Mit Restwärme kochen. Schaltet Herd oder Backofen ein paar Minuten früher aus und gart die Gerichte mit der Restwärme fertig!
  • Wasser in der passenden Menge kochen. Wenn alle Europäerinnen und Europäer ein Liter erhitztes Wasser pro Tag einsparten, könnte damit ein Drittel der Straßenbeleuchtung Europas betrieben werden.
  • Wasser im Wasserkessel erhitzen statt auf dem Kochfeld.
  • Gemüse vor dem Garen klein schneiden. Je kleiner die Stücke, desto kürzer ist die Kochzeit.

Dies ist der vorerst letzte Tipp zum Einsparen von CO2, den der Grüne Faden von Green City und Mr Cool Ness (Izai Amorim) präsentieren.

Grüner Faden-Tipp #5: Gönn’ Dir und Deinen Geräten eine Pause!

Oscar Wilde sagte einmal: “Aktivität beruht auf Fantasiemangel. Es ist der Ausweg derer, die nicht zu träumen verstehen.” Er hat Recht: Wir sind immer mehr “unter Strom”, “vernetzt”, “überdreht”. Unter der Woche rennen wir von Termin zu Termin, am Wochenende haben wir “Freizeitstress”. Die Krankheit des neuen Jahrhunderts heißt Burnout. Bevor es zu spät ist: Schaltet aus! Und genießt die neue Ruhe. Was für Euch gilt, gilt auch für Lichter und Elektrogeräte: sinnlosen Verbrauch vermeiden!

Licht ausknipsen
Die einfachste Grüne Faden-Regel: Raum verlassen – Licht aus. Fünf 60 Watt-Lampen, die täglich vier Stunden brennen, produzieren 270 Kilogramm CO2 im Jahr.

Standby vermeiden
Vier Geräte im Standby-Modus produzieren jährlich ca. 35 Kilogramm Kohlenstoffdioxid. Unser Tipp: Elektrogeräte wie Fernseher, DVD-Spieler und Stereoanlage in eine Mehrfachleiste stecken. Sind die Geräte nicht in Betrieb, kannst Du mit nur einem Knopfdruck die gesamte Steckdosenleiste abschalten.

Computer ausschalten
Ein Rechner, der täglich eine Stunde läuft, produziert 75 Kilogramm CO2 im Jahr. Deshalb: Computer am Besten ausmachen, wenn dieser nicht in Gebrauch ist.

In den nächsten Monaten präsentieren der Grüne Faden von Green City und Mr Cool Ness (Izai Amorim) weitere praktische Tipps zum Einsparen von CO2.

Grüner Faden-Tipp #4: Weniger und klüger Heizen

Der Winter ist endlich da! In den nächsten Tagen wird es richtig kalt. Eine gute Gelegenheit, um uns dem Thema Heizen zu widmen. Hier verschwenden die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher zu viel Energie und Geld und produzieren unnötige CO2-Emissionen.

Das beste Gegenmittel ist eine komplette Dämmung von Mauerwerk, Fenster und Dach. Leider kann sich das nicht Jede und Jeder leisten. Die zweitbeste Lösung heißt: Warm anziehen! Man muss im Winter zu Hause nicht mit T-Shirt und kurzen Hosen herumsitzen, stimmts? Noch ein Tipp: leere Wohnungen frieren nicht! Deshalb: Dreht die Heizung runter, wenn Ihr das Haus verlasst!

Weniger heizen
Wer die Raumtemperatur um ein Grad senkt, kann seinen Energieverbrauch um fünf bis zehn Prozent und die CO2-Emissionen um bis zu 300 Kilogramm pro Jahr verringern. Geld spart Ihr damit auch.

Klüger Heizen
Stellt Eure Thermostate so ein, dass sich die Heizung nachts oder bei Abwesenheit  herunterregelt und sie wieder warm ist, wenn Ihr aufsteht oder heimkehrt. Eine Heizung ohne Regulierung produziert 440 kg CO2 im Jahr.

In den nächsten Monaten präsentieren der Grüne Faden von Green City und Mr Cool Ness (Izai Amorim) weitere praktische Tipps zum Einsparen von CO2.

Grüner Faden-Tipp #3: Es kommt Bewegung ins neue Jahr!

Habt Ihr gute Vorsätze für 2012? Es wird kein einfaches Jahr werden. Das Kyoto-Protokoll steht auf der Kippe. Die Wirtschaftkrise bestimmt weiterhin die Umwelt- und Klimapolitik. Wir Bürgerinnen und Bürger müssen selbst dafür sorgen, dass die Dinge am Laufen bleiben. In allen Bereichen: Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft – und privat!

Unser Vorschlag für 2012: Bringt Bewegung in Euer Leben! Weniger Auto fahren, dafür mehr zu Fuß gehen oder Rad fahren, weniger Zeit vor dem Fernseher oder Computer sitzen, dafür mehr Gespräche und Begegnungen. Das tut Körper und Seele gut und spart eine Menge CO2-Emissionen.

1. Vorsatz: Kurze Autofahrten vermeiden
Der Kraftstoffverbrauch und der Wert der CO2-Emissionen liegen bei einem kalten, frisch gestarteten Motor unproportional hoch. Jedoch sind 50 Prozent der Autofahrten in der Stadt kürzer als drei Kilometer! Also rauf aufs Fahrrad, rein in die Öffentlichen oder in die Schuhe!

2. Vorsatz: Weniger mit dem Fahrstuhl fahren
Eine Fahrt mit dem Fahrstuhl von 15 Sekunden verbraucht genauso viel Energie wie eine 60 Watt-Lampe in einer Stunde. Treppen steigen ist der beste Fitnesstrainer der Welt – und dazu noch kostenlos.

In den nächsten Monaten präsentieren der Grüne Faden von Green City und Mr Cool Ness (Izai Amorim) weitere praktische Tipps zum Einsparen von CO2.

Grüner Faden-Tipp #2: Was gibt es Weihnachten zu essen? (B)Rat mal!

Lasst Euch den Braten schmecken! So gut wie an Weihnachten isst man selten. Aber wenn die Feiertage vorbei sind und Euch alles Fleischige zum Hals raushängt, bietet sich eine Veggie-Woche an: eine Woche lang nur vegetarisch essen. Das vermeidet eine Menge CO2-Emissionen. Ein Kilogramm Rindfleisch oder -Wurst entspricht 15 Kilogramm CO2-Emissionen, ein Kilogramm Schweinefleisch oder -wurst sieben Kilogramm CO2 und ein Kilogramm Geflügelfleisch oder -Wurst dreieinhalb Kilogramm CO2. Wenn Ihr in Eurer persönlichen Veggi-Woche Gemüse einkauft, denkt daran: lokal und saisonal! Denn in der Region und zeitnah produzierte Produkte sind frischer, schmecken besser und verursachen durch kürzere Transportwege und Lagerzeiten weniger CO2-Emissionen. Unser Guter Vorsatz-Tipp für das neue Jahr lautet deshalb: Vielleicht schafft Ihr 2012 jeden Monat eine Veggie-Woche? Frohe Weihnachten!

In den nächsten Monaten präsentieren der Grüne Faden von Green City und Mr Cool Ness (Izai Amorim) weitere praktische Tipps zum Einsparen von CO2.