Geschichte
Please click here for an english version of our history.
| 1990 | Sieben junge Visionäre gründen den Verein unter dem Namen München 2000 Autofrei e.V., darunter die damaligen Vorstände Klaus und Christian Naumann sowie Björn Bennert. Ihr Ziel: Den Autoverkehr drastisch zu senken und die Stadt grüner, mit größeren Geh- und Radwegen und einem besseren öffentlichen Verkehrsnetz zu gestalten. Damit ist der Grundstein für die bis heute bestehenden Schwerpunkte der nachhaltigen Mobilität und Stadtgestaltung gelegt. Schon damals ist das Credo der heute größten Münchner Umweltschutzorganisation: Statt den Zeigefinger zu erheben, werden Lösungen geschaffen – und zwar vor der eigenen Haustür. Dabei zeigt die junge Gruppe von Anfang an: Umweltschutz macht Spaß! Das erste Büro hat der Verein in der Lindwurmstraße. |
| 1991 | Die erste Öffentlichkeitsarbeit beginnt mit einem kleinen Infostand auf dem Tollwood Festival. Zu diesem Zeitpunkt stößt Jens Mühlhaus, langjähriger Vorstand von Green City e.V. und seit 2005 Vorstand von Green City Energy, zum Verein. Parallel dazu wird das erste ehrgeizige Projekt ins Leben gerufen: Ein Busshuttle zur Waldwirtschaft, der den individualisierten Autoverkehr reduzieren soll. Gesponserte Busse werden akquiriert. Das Projekt kommt jedoch nicht zustande, da die Anwohner kurz vor der Realisierung gegen eine Wendebusschleife aufbegehren. |
| 1992 | München 2000 Autofrei e.V. bringt die Wanderbaumallee auf Münchens Straßen und initiiert im Anschluss eine Baumpflanzung am Kaiserplatz.Bis heute ziehen die Bäume auf Rollbrettern durch die Stadt um graue und triste Straßenzüge zu begrünen. Über 60 Straßenzüge wurden bist heute von den Wanderbäumen begrünt und 150 Bäume aufgrund dieser Initiative dauerhaft gepflanzt. |
| 1993 | Der Arbeitskreis Fahrradpool entsteht. Das erarbeitete Konzept ist die Grundlage des heutigen Call a bike Systems der deutschen Bahn, das man heute in über 60 Städte Deutschlands findet. |
| 1994 | Die Agenda 21 wird in Form eines Bürgerforums in München verankert, München 2000 Autofrei e.V. beteiligt sich maßgeblich an dem Netzwerk. Der Umweltschutzverein organisiert erstmals den autofreien Tag in München mit einer Sternradtour. |
| 1995 | Der Verein wird zu Green City e.V. umbenannt. Die Umweltschutzorganisation gibt den Anstoß zu einem Busshuttleservice zum Tollwood, der bis heute vom Scheidplatz verkehrt. Im selben Jahr kommt der Green City-Kinospot „Gewicht“ in die Münchner Kinos. Im Herbst erwirkt „Mehr Demokratie in Bayern“ per Volksentscheid das Recht auf Bürgerbegehren und Bürgerentscheid in Bayern. Während die anderen noch feiern, startet die CSU einen Bürgerentscheid für den Bau der drei Tunnel am Mittleren Ring (Petuel-, Richard-Strauß, Luise-Kiesselbach-Platz). Green City übernimmt die Organisationsrolle für den Gegenentwurf: Das bessere Bürgerbegehren. Das bessere Bürgerbegehren spricht sich für 333 Projekte wie Radwege, Gehsteige, Schulen oder Plätze aus, die an dem 3-Tunnel-Vorhaben scheitern würden. Die ersten Bürgerentscheide in der Geschichte der Stadt enden 1996 in zwei klaren Mehrheiten, so dass es zu einem Stichentscheid kommt. Das bessere Bürgerbegehren kann sich, trotz stolzer 49,3 %, nicht durchsetzen.Siehe Focus online und Süddeutsche Zeitung online. |
| 1996 | Green City bringt beim Aktionstag Mobil ohne Auto 11.000 Radlerinnen und Radler auf den Altstadtring. Gleichzeitig engagiert sich der Verein erfolgreich für eine vereinfachte Möglichkeit für Ladenbesitzer Fahrradständer aufzustellen. Das Green City-Büro zieht von Bogenhausen in die Steinstraße nach Haidhausen. Die erste Ausgabe der Green City News erscheint. |
| 1997 | Die Agenda 21-Sommerkampagne der Stadt München unter Leitung vonGreen City startet. Mit 21 Beispielprojekten werden Münchnerinnen und Münchner dazu angeregt umzudenken, zum Beispiel mit einer Ökokiste, der Teilnahme an einem Tauschring, Car-Sharing oder Stadtrundfahrten mit dem Rad. Bis 1997 besteht Green City e.V. ausschließlich aus Ehrenamtlichen, die sich in Arbeitskreisen organisieren. |
| 1998 | Die erste Green City-Homepage geht online. Die Umweltschutzorganisation initiiert die ersten Solardächer als Bürgerbeteiligungsanlage. Der Solarpark 2000 war seinerzeit die größte Solar-Bürgerbeteiligungsanlage weltweit. Damit setzt die Organisation ihren dritten Schwerpunkt im Bereich Klima&Energie. Bis heute bilden dieser Bereich zusammen mit nachhaltiger Mobilität und Stadtgestaltung die drei thematischen Ausrichtungspunkte von Green City.In diesem Jahrbeschäftigt Green City erstmals zwei Hauptamtliche. Georg Buchwieser ist erster offizieller Geschäftsführer. Kurz darauf steigt Thomas Prudlo, heute Geschäftsführer der Green City Energy GmbH, bei der Umweltschutzorganisation als Geschäftsführer ein. Zur gleichen Zeit werden Benjamin David und Ulrike Bührlen, spätere Gründer der Urbanauten, in den Vorstand gewählt. Thomas Prudlo übernimmt ab 2000 zusammen mit Sabine Bock, heute Geschäftsführerin von WECF Deutschland, und Benjy Barnhart, der bis heute im Green City-Vorstand ist, die Geschäftsführung des Vereins. |
| 1999 | Green City führt die bis heute durch München rollende Blade Night unter dem Namen „Skate for your rights“ ein. Die erste Skate Nacht Münchens findet auf der Ludwig- und Leopoldstraße statt. Mit Erfolg: Das Großevent spricht sich rum, wird vergrößert und zu seinem Höhepunkt nehmen sagenhafte 35.000 Skater teil. Im gleichen Jahr gewinnt Green City e.V. mit dem Münchner Solardach den Energiepreis der Stadt München. Die Veranstaltung Stadtgespräche wird von Green City eingeführt. Mit dem Schwerpunkt Mobilität wird sie der Vorgänger der seit 2005 stattfindenden Münchner Mobilitätskultur. Gleichzeitig startet der MOVE-Aktionstag, in dessen Rahmen u.a. eine Sternradtour stattfindet. Green City beteiligt sich im selben Jahr an der ersten Critical Mass Münchens. Zudem veranstaltet Green City ein Straßenfest in der Sendlinger Straße mit dem Ziel, hier eine Fußgängerzone entstehen zu lassen. Anschließend gründet sich eine Bürgerinitiative, die versucht dieses Vorhaben weiter voran zu treiben. |
| 2000 | Die Agenda 21-Kampagne zu den Themen Energie und Wasser, Reparaturgüter, Ernährung und Kleidung findet statt. Diese wird gemeinsam mit anderen Münchner Organisationen von Green City realisiert. So veranstaltet der Verein unter anderem Presseaktionen zum Thema Wassersparen und startet ein Projekt im Hasenbergl zum Thema regionale Ernährung. Mit dem ersten Streetlife-Festival vom Königsplatz bis zum Odeonsplatz erobern 30.000 Münchnerinnen und Münchner im Rahmen des Europaweiten Autofreien Tages die Straße! |
| 2001 | Green City veranstaltet das Streetlife-Festival im Tal und am Marienplatz. Im gleichen Zuge findet der MOVE-Mobilitätskongress statt, unter anderem mit Referenten wie Prof. Dr. Heiner Mohnheim und Prof. Dr. Hermann Knoflacher. Heute verwandelt Green City die Ludwig- und Leopoldstraße mit über 250.000 Besuchern zweimal im Jahr zur größten autofreien Flaniermeile der Stadt. Die Kampagne Ecopak informiert München zum Thema CarSharing, Energiehaushaltscheck und Ökostrom. Sieben Green City-Delegierte fahren zur Weltklimakonferenz in Bonn und beteiligten sich an Kundgebungen und Demonstrationen. Das Green City-Büro zieht von der Breisacherstraße in die Klenzestraße. Green City bekommt ein neues Logo, das bis heute für die Organisation steht. |
| 2002 | Während in Johannesburg der „Weltgipfel für nachhaltige Entwicklungen“ stattfindet, macht Green City zusammen mit anderen Umweltverbänden in München Druck, zum Beispiel mit einem Klimafest für Kinder auf dem Marienplatz oder der Aktion Klima-Kick. Das Solare Eismobil wird von Green City betrieben und fährt für einige Jahre zahlreiche Münchner Veranstaltungen an. Nachdem die Wanderbaumallee über Jahre hinweg die Dreimühlenstraße begrünte und damit den Wunsch der Anwohner nach einer Umgestaltung des Dreimühlenplatzes unterstützte, wird dieser Traum im Jahr 2002 Realität. Baumpflanzungen finden statt. Im selben Jahr wird der Euro eingeführt. Green City organisiert die große Spendenaktion Ummünzen in den Filialen der Hofpfisterei. Alle Münchnerinnen und Münchner wurden aufgefordert ihr alten Mark, Schilling oder Lire-Münzen abzugeben. Dabei kamen umgerechnet rund 52.000 € zusammen. Das erste private Solardach im Hasenbergl ist umgesetzt und wird eingeweiht. |
| 2003 | Der Solarpark 2003 wird umgesetzt. Die Großveranstaltungen Blade Night und Streetlife-Festival werden unter dem Dach der neugegründeten Green City Projekt GmbH gebündelt. Green City lässt mit dem Wiesn-Flitz, einem Rennen um die Theresienwiese, eine alte Wiesn-Tradition wiederaufleben und fördert dadurch die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel. Parallel zur Internationalen Energiekonferenz veranstaltet Green City in München einen Klimamarsch sowie eine Ausstellung gemeinsam mit anderen Umweltverbänden. Im Rahmen von Ecopak werden zahlreiche Telefon-, Mailing- und Presseaktionen durchgeführt, um Münchnerinnen und Münchnern zu zeigen, wie sie ihren Beitrag zur Energiewende leisten können. Das Streetlife-Festival findet erstmalig zweimal im Jahr statt. |
| 2004 | Green City e.V. informiert im Rahmen der “Kessel wechsel Dich”-Kampagne über die Möglichkeiten der Heizkesselerneuerung, zum Beispiel durch unterschiedliche Techniken der Wärmeerzeugung wie Solarthermie, Holzpelletsheizung und Gasbrennwertkessel, Kosten der jeweiligen Wärmeerzeugungsarten und Fördermöglichkeiten. Der Bus mit Füßen, eine Schulwegbegleitung für Erstklässler, wird ins Leben gerufen, um unter anderem den Autoverkehr vor der Schule zu senken. Bis 2010 sind die Bus mit Füßen-Kinder insgesamt mehr als einmal um die Welt gelaufen. Green City e.V. bringt die KlimaStaffel auf ihrem Weg durch Deutschland nach München. Die Aktion will die Bevölkerung auf das Thema Regenerative Energien aufmerksam machen und zum Handeln für den Klimaschutz bewegen. Dabei wird ein Staffelstab auf klimafreundliche Weise über 3.600 Kilometer von Stadt zu Stadt durch die Republik getragen. U-Turn, das Organisationsbüro für nachhaltige Mobilität wird bei Green City e.V. gegründet und veranstaltet seit 2005 die Münchner Mobilitätskultur. Das Green City-Büro zieht um in die Goethestraße 34 im Bahnhofsviertel. |
| 2005 | Max Leuprecht wird Geschäftsführer von Green City e.V. Die Green City Energy GmbH wird als 100% Tochterfirma des Vereins gegründet. Gleichzeitig erstellt Green City e.V. zusammen mit dem Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) einen Maßnahmekatalog zur nachhaltigen Reduzierung des Feinstaubs. Der Munich Walk fördert das Nordic Walking in München. Das MobiRace wird zusammen mit der MVG ins Leben gerufen, seitdem fördert Green City e.V. bei 5. und 6. Klässlern aktiv die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel. |
| 2006 | Green City e.V. führt seinen ersten Flashmob durch. Am weltweiten Klimaaktionstag stellen sich die Aktivisten auf den Marienplatz und lassen zahlreiche Wecker um 5 min vor 12.00 Uhr klingeln und zeigen mit ihrem Finger auf die große Rathausuhr. Die Message: Wir müssen jetzt handeln, sonst ist es zu spät. Im Rahmen von Bunny Hill, einem Stadtprojekt der Münchner Kammerspiele führt Green City e.V. erstmalig Guerilla Gardening durch. Zudem wird Ökolumbini, die Kindergruppe von Green City e.V. gegründet und trifft sich seitdem jeden letzten Samstag im Monat. Green City nimmt sich zudem einer neuen Zielgruppe an: Den Senioren. Mit Radeln im Alter – aber sicher! werden seitdem Fahrradkurse für ältere Menschen angeboten. Mit Spezialrädern und angeleitet von Physiotherapeuten werden im Kurs Ängste abgebaut und körperliche Einschränkungen überwunden. |
| 2007 | Green City e.V. führt den weltweiten Aktionstag PARK(ing) DAY in München ein: Seitdem werden im September für einen Tag Parkplätze besetzt und in Parks umgestaltet. Außerdem startet die großangelegte Null Grad Plus-Kampagne, die mit kreativen Aktionen, wie dem Klima-Clubbing, die jungen Münchnerinnen und Münchner für das Thema Klimaschutz sensibilisert. Green City e.V. gründet mit Netzwerkpartnern die Energieschule und klärt Münchner Grundschüler seitdem zum Thema Erneuerbare Energie auf. |
| 2008 | Martin Glöckner wird Geschäftsführer von Green City e.V. Gemeinsam mit der Müncher Gesellschaft für Stadterneuerung initiiert die Organisation das Projekt Bank&Baum im Rahmen der sozialen Stadt Giesing. Seitdem werden in Giesing mit Bänken und Bäumen lebenswertere Plätze gestaltet. Im Auftrag des Bündnisses München für Klimaschutz veranstaltet Green City e.V. unter anderem eine Autofasten-Aktion. Green City e.V. wird lokaler Partner des mitkonzipierten EU-Projektes AENEAS - Attaining Energy Efficient Mobility in an Ageing Society. Unter diesem Dach finden seitdem die Radeln im Alter-Kurse statt. Ein Jahr später starten in diesem Rahmen Internetkurse im Mediencenter 50 plus.Tätigkeitsbericht 2008 |
| 2009 | Green City e.V. startet im Web 2.0. durch. Mit dem ersten Carrotmob Münchens beginnt die Umweltschutzorganisation sich über Twitter, Facebook&Co zu vernetzen. Seitdem können sich Interessierte dort mit Green City-Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.Die Umweltschutzorganisation wird Partner der EU-Kampagne Energy Union und führt das Kick Off-Event in München durch. Die Kampagne verbindet Musik und Kunst mit Aufklärung und Handlungsanleitung für das Thema Erneuerbare Energien. Green City bringt die 70-jährige Gunda Krauss ins Rollen und organisiert für die ehemalige “Radeln im Alter”-Teilnehmerin eine Fahrradtour durch ganz Deutschland. Green City e.V. beteiligt sich an der Gründung des Netzwerks Slowmotion und übernimmt die Koordinationsrolle. Das Netzwerk setzt sich für einen bewussten, klimafreundlichen und genussvollen Umgang mit Mobilität ein. Green City e.V. holt das Mobilitätsbildungs-Theater Kalles Roadshow an Münchner Schulen und führt Schülerinnen und Schüler bei Jugend filmt Klima an den Klimaschutz heran. Seit 2009 vernetzt Green City e.V. in München ehrenamtliche Guerilla Gärtner, die heimlich in der Nacht München begrünen.Tätigkeitsbericht 2009 |
| 2010 | Green City e.V. beteiligt sich in einer Bietergemeinschaft bei der städtischen Ausschreibung für eine großangelegte Fahrradkampagne – und gewinnt! Die Umweltschutzorganisation ist für Events wie die Radlnight, den Radlfrühjahrsmarkt und das Bicycle Film Festival sowie die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Im selben Jahr wird das Internationale Mobilitätszentrum bei Green City e.V. gegründet. Dieses veranstaltet in Kooperation mit dem BikeKitchen-Team ein Tagescafé mit Selbsthilfewerkstatt, sowie Fahrradkurse für Personen mit körperlichen Einschränkungen. Die Umweltschutzorganisation entwickelt die Aktionsform des Carrotmob weiter und verbindet es mit Umweltbildung. Bei Carrotmob macht Schule werden Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, ihren eigenen Mob auf die Beine zu stellen. Das Jugendprojekt Freistil bringt Führerscheinaspiranten das Thema nachhaltige Mobilität näher. Im Rahmen von AENEAS werden Stadtteilspaziergänge sowie Trainings in den öffentlichen Verkehrsmitteln für Senioren angeboten. Zum 20-jährigen Bestehen gibt es eine Geburtstagsfeier mit Streetart-Aktion. Mit 20 Jahren führt die Umweltschutzorganisation Green City e.V. über 160 Veranstaltungen und Aktionen pro Jahr rund um die Themen Klima&Energie, alternative Mobilität und eine lebenswertere Stadtgestaltung durch. Rund 1000 Aktive und Mitglieder unterstützen die heute größte lokale Umweltorganisation Münchens. 12 Mitarbeiter arbeiten daran, den urbanen Umweltschutz mit Kreativität und Spaß weiter voranzutreiben. Dabei unterstützt sie der achtköpfige ehrenamtliche Vorstand: Matthias Altmann, Ramón Arndt, Carolin Arnoldi, Benjy Barnhart, Britta Coy, Dr. Christian Epp, Tobias Hase, Thomas Jansen.Tätigkeitsbericht 2010 |
| 2011 | Bei der Neuwahl des Vorstands im Mai werden Matthias Altmann, Ramón Arndt, Carolin Arnoldi, Benjy Barnhart, Dr. Christian Epp und Tobias Hase bestätigt. Britta Coy und Thomas Jansen scheiden auf eigenen Wunsch aus. Mit den Grünpaten startet Green City e.V. eine Kooperation mit dem Baureferat Gartenbau der Landeshauptstadt München, die das Engagement für die Verschönerung des eigenen Stadtteiles fördert. Im Rahmen der in diesem Jahr fortgeführten städtischen Fahrradkampagne Radlhauptstadt führt das Umweltbildungsteam erstmals die Schultournee – Check Dein Radl an Münchner weiterführenden Schulen durch. Die neu ins Leben gerufene Mitmachinitiative Der grüne Faden für mehr Nachhaltigkeit in München motiviert im zweiten Halbjahr Münchnerinnen und Münchner auf spielerische Weise dazu, einen grünen Faden in ihren Alltag einzuspannen.In politischer Hinsicht mobilisiert Green City e.V. im Frühjahr bei den Montagskundgebungen gegen Atomkraft / Mahnwachen für Fukushima Tausende von Bürgerinnen und Bürgern. Im Winter engagiert sich der Verein im Bündnis München gegen die 3. Startbahn. Auch bei den Tochertunternehmen tut sich einiges: Die Green City Energy GmbH firmiert Ende Oktober zur AG um. Bei der Green City Projekt GmbH gibt es Personalwechsel: Rauno Andreas Fuchs ist ab November neuer Geschäftsführer, Gerd Schäfer geht Anfang 2012 in den wohlverdienten “Unruhestand”.Tätigkeitsbericht 2011 |
| 2012 | Mit der Unterstützung von Plan B, einem alternativen Konzept zur zweiten S-Bahn Stammstrecke, geht Green City e.V. in ein politisch brisantes Jahr. Vor allem der geplante Bau der dritten Startbahn am Münchner Flughafen treibt die Klimaschützer um. Zunächst starten Projekte wie die Carrotmob-Akademie, die es allen Interessierten ermöglicht, nach einer Schulung durch Green City-Mitarbeiter selbstständig Carrotmobs zu organisieren. Am ersten deutschlandweiten Carrotmob beteiligt sich Green City e.V. ebenfalls. Die Wanderbaumallee feiert mit einem Maifest ihr 20-jähriges Bestehen. Im Bereich Stadtgestaltung bepflanzen die Grünpaten zahlreiche brach liegende Flächen im ganzen Stadtgebiet. Der Erfolg spornt an und die Green City-Gärtner rufen die Grünpaten KIDS ins Leben. Heranwachsende sind eine wichtige Zielgruppe für den Umweltschutzverein. Auch bei Transfer setzt Green City e.V. auf die Kompetenz von Jugendlichen. Während des Generationenprojekts werden SeniorInnen von SchülerInnen in der Benutzung klimafreundlicher Mobilitätsangebote im Internet und auf mobilen Endgeräten geschult. Der wohl größte Durchbruch ist allerdings, dass am 17. Juni in einem Bürgerentscheid die dritte Startbahn am Münchner Flughafen verhindert wird – ein Erfolg, für den Green City e.V. gemeinsam mit anderen Organisationen im Bündnis „München gegen die 3. Startbahn“ verantwortlich ist. Green City e.V. trägt auch im Jahr 2012 das Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“ und wurde von der Jury des Nationalkomitees der UN Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung zur offiziellen Einrichtung der Weltdekade 2012/2013 ernannt. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude wird nach dem Besuch des 20. Streetlife-Festivals Ehrenmitglied von Green City e.V. Grünblatt 2012/13 (enthält Tätigkeitsbericht 2012) |
Green City bedankt sich bei all seinen Mitgliedern, Aktiven und Netzwerkpartnern für die gute Zusammenarbeit seit 1990.




