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Übersicht Kontraproduktive Schadstoff-Limits der EU und das grüne Deckmäntelchen der deutschen Regierung
04. Mai 2017

Green City-Studie zeigt: Münchner Stadtbäche können geöffnet werden

Gerade in boomenden Metropolen brauchen wir tragfähige Konzepte und Handlungsstrategien, um Städte in lebenswerte Orte zu verwandeln. Auch im rasant wachsenden München besteht im innerstädtischen Bereich die Notwendigkeit, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu erhöhen und den Naherholungswert zu steigern. Die partielle Öffnung von Stadtbächen ist ein wichtiger Baustein dafür.

Pressekonferenz: Foto Christian Grundmann

Stadtbäche für München als sinnvoll erwiesen

Herzog-Wilhelm-Str_Lageskizze_C_Ingenieurbüro Patscheider und Partner

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Finanziert wurde die Machbarkeitsstudie von der Green City Energy AG, damit wird die Arbeit von Green City e.V. zur Aufwertung des öffentlichen Raums unterstützt. Als Tochtergesellschaft haben wir uns dem Ausbau der Erneuerbaren Energien verschrieben. Wir planen, errichten und finanzieren Kleinwasserkraftanlagen, wie z.B. das Praterkraftwerk welches wir in Kooperation mit den Stadtwerken München realisiert haben.

Vorstand Jens Mühlhaus, ehemals für die Grünen im Münchner Stadtrat, ist selbst Bauingenieur. „Die Studie hat gezeigt, dass die benötigte Energie für die Pumpen über zwei kinetische Wasserturbinen mit jeweils 1,6 kW Leistung direkt aus dem westlichen Stadtgrabenbach gewonnen werden kann“, erläutert Mühlhaus. „Damit wäre der Betrieb eines Stadtbächleins an der Oberfläche völlig energieautark und damit umweltverträglich zu realisieren.“ Technisch und planungsrechtlich ist die Umsetzung möglich, wirtschaftlich rechnet sich diese Investition in 3-4 Jahren.

> Bekommt München einen neuen Stadtbach? Zur Meldung von Green City e.V.

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