Warum Rischart gerade im Shitstorm steht

Plastikverpackte Kuchen bei Rischart, Foto: Uschi Sonnenwald
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Die ganze Welt redet über das riesige Müll- und Plastikproblem. Die Münchner Konditorei Rischart scheint davon noch nicht gehört zu haben, denn sie bietet seit kurzem ihre Guglhupf‘ in Plastikschalen an. Auf Facebook haben wir diesen Missstand dank des Hinweises eines aufmerksamen Community-Mitglieds an die Öffentlichkeit gebracht – und inzwischen haben auch die Huffington Post und der Münchner Merkur berichtet.

Warum sind in Plastik verpackte Kuchen keine gute Idee?

Eigentlich wissen wir es Alle: Plastik wird aus Erdöl hergestellt, einer endlichen und aufwendig geförderten Ressource. Auch seine Wiederverwertung ist problematisch, denn Recycling von Plastik ist sehr energieintensiv. Wenn es denn überhaupt dort landet – und nicht als Plastikmüll im Meer endet. Deshalb können wir Euch nur Alle ermuntern, so wenig Plastik wie möglich zu „konsumieren“. Auch Unternehmen sehen wir in der Pflicht, Plastik erst gar nicht als Verpackung anzubieten.

Deshalb schlagen wir vor: Mehrweg-Pfand-Behältnisse

Wir wären nicht Green City e.V., wenn wir nicht mit einem alternativen Vorschlag um die Ecke kämen: Rischart und andere Bäckerein könnten Kuchen unverpackt anbieten und Allen, die Ihre eigene Kuchenhaube für den Transport mitbringen, Rabatt gewähren. Wer spontan Kuchen kaufen möchte, kann auf Mehrweg-Pfand-Behälter zurückgreifen, die in jeder Filiale angeboten werden. Funktioniert bereits bei Kaffee – bei Konditor-Produkten könnte Rischart als Pionier in die Geschichte eingehen. Wir bleiben weiter dran!

Was denkt Ihr über Plastikverpackungen? Diskutiert mit uns auf Facebook!

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