Radverkehr ist Chefsache

20171910_Radverkehr ist Chefsache_Andrea Sperling_zuschnitt

Auf Einladung von Green City e.V. und dem ADFC München diskutierten Radverkehrsexperten aus Deutschland, Österreich und der Radlnation Niederlande die Möglichkeiten, Radverkehr in Großstädten voran zu bringen.

Auf dem Podium standen:

  • Dr. Thomas Böhle, Kreisverwaltungsreferent, Landeshautstadt München
  • Martin Blum, Radverkehrsbeauftragter, Stadt Wien
  • Kirsten Pfaue, Radverkehrskoordinatorin, Stadt Hamburg
  • Sjors van Duren, Referent für Verkehr und Transport der Provinz Gelderland, NL

 

Das Fahrrad ist einfach am praktischsten

Thomas Böhle nutzt auf dem Weg zur Arbeit das Fahrrad, weil es „einfach am praktischsten ist“. Der Chef des KVR zeigte sich mit der Situation in München gar nicht so unzufrieden, wünschte sich aber eine noch stärkere Förderung und einen Ausbau des Radwegenetzes.

Martin Blum gab an, den Anteil der Radfahrer in Wien auf das Niveau von München heben zu wollen. Dazu wurde in den letzten Jahren unter anderem die Zahl der Rad-Abstellplätze verdoppelt und es wurden Fahrradstraßen ausgewiesen.

Aus Hamburg berichtete Kirsten Pfaue von dem Bündnis für den Radverkehr, das in der Hansestadt im letzten Jahr einberufen wurde. Sie stellte dazu auch das sternförmige Radschnellwegenetz vor, das gerade großflächig ausgebaut wird.

Auf den Ausbau von Radschnellwegen setzen auch die Niederlande. Sjors van Duren, Referent für Verkehr und Transport der Provinz Gelderland, zeigte aus der Heimat der Alltagsradler gelungene Beispiele und erklärte: „Wir versuchen für Radler dieselbe Qualität anzbieten wie für Autofahrer“.

Nicht dabei gewesen? Kein Problem!

Du konntest nicht dabei sein, interessierst Dich aber trotzdem für das Thema urbaner Radverkehr? Unter diesem Link kannst Du die Präsentationen der ReferentInnen herunterladen, außerdem findest Du hier die Aufzeichnung der Veranstaltung:

 

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Andrea SperlingMobilität(089) 890 668 -319

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