
Die Veranstaltungsreihe Münchner Mobilitätskultur greift politisch relevante Themen der Verkehrswende auf und ermöglicht die Information und Diskussion darüber. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis für die aktuellen Trends, Themen und Zusammenhänge im Bereich Verkehr zu schaffen. Es werden Konzepte, Ansätze und gute Beispiele für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung und Stadtgestaltung aufgezeigt.
Mit Münchner Mobilitätskultur – alle mitgedacht startet eine neue Veranstaltungsreihe mit diversen Formaten, die Münchens Stadt- und Verkehrsplanung aus einer frischen Perspektive betrachtet: gerecht, inklusiv und zukunftsorientiert. Gemeinsam entdecken wir, wie Straßenräume und Stadt gestaltet sein müssen, damit sich wirklich alle sicher, frei und selbstbestimmt bewegen können.
Diese Reihe wird gemeinsam mit dem Bund Naturschutz (Kreisgruppe München) durchgeführt.
Mobilität ist mehr als das Fortbewegen von A nach B – sie entscheidet über Teilhabe, Sicherheit, Lebensqualität und über die Frage, wer sich im öffentlichen Raum bewegen kann, wohl und sicher fühlt.
Viele Bedürfnisse und Bewegungsmuster– insbesondere von Frauen, Eltern mit Kindern, älteren Menschen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen – wurden in der traditionellen Verkehrsplanung zu wenig berücksichtigt. Sie stoßen im Alltag auf Hürden, die vermeidbar wären.
Unsere Veranstaltungsreihe möchte dieses Ungleichgewicht sichtbar machen – und konkrete Wege aufzeigen, wie München mobilitätsgerecht, vielfältig und zugänglich für alle werden kann.
Eine gendergerechte Stadt – was hat das Geschlecht eigentlich mit Stadtgestaltung und Verkehrsplanung zu tun? Green City e.V. und Bund Naturschutz laden Dich ein, genau diese Fragen näher zu beleuchten. Unser Anliegen ist es, vielfältige Sichtweisen zusammenzubringen und die unterschiedlichen Aspekte gendergerechter Stadt- und Verkehrsplanung sichtbar zu machen.
Wir freuen uns Dr.-Ing. David Telmo Duran Rodas für das Expert*innen Gespräch gewonnen zu haben. Dr.-Ing. David Duran Rodas widmet seinen forschungen der Mobilitätgerechtigkeit, er ist Postdoc und Leiter der Forschungsgruppe Mobility Justice an der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung.
Gemeinsam mit Janina Laube, Referentin für nachhaltige Mobilität, werden Erfahrungen, Herausforderungen und Visionen einer gerechten Stadt thematisiert. Moderiert wird der Abend von Elisabeth Kornell (Bund Naturschutz).
Komm vorbei, tausche Dich aus und bring Deine Sicht mit ein – wir freuen uns auf Dich!
Vom 3. bis 10. Mai 2026 lädt das Jane’s Walk Fußverkehrsfestival in München alle Menschen ein, gemeinsam auf Entdeckungstour zu gehen und die Stadt zu Fuß neu kennenzulernen, mit anderen ins Gespräch zu kommen und die Stadt aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Die Themen sind divers, die Spaziergänge sind meistens barrierefrei.
Was ist ein Jane’s Walk?
Jane’s Walks sind Stadtspaziergänge, die weltweit jedes Jahr Anfang Mai in Erinnerung an Jane Jacobs und zur Feier des zu Fuß Gehens stattfinden.
Ein Jane’s Walk ist kein sportliches Walking und keine klassische Stadtführung. Stattdessen geht es darum, mit anderen ins Gespräch zu kommen und die Stadt aus einer neuen Perspektive zu entdecken.
Wer war Jane Jacobs?
Jane Jacobs (1916–2006) war eine US-amerikanische Fachjournalistin und Autorin für Architektur und Stadtplanung. Mit ihren Büchern prägte sie die moderne Stadtplanung und setzte sich für eine menschenfreundliche Stadt ein.
Sie erkannte die Bedeutung des Zufußgehens im Alltag und warb dafür.
Die Veranstaltungsreihe Münchner Mobilitätskultur – alle mitgedacht trifft auf das zweite Münchner Fußverkehrsfestival, den Jane’s Walk. Auf dem Spaziergang Wie gerecht ist unsere Stadt? nehmen wir die Gendergerechtigkeit im Verkehrssystem und im öffentlichen Raum genauer unter die Lupe. An unterschiedlichen Orten begegnen wir sowohl gelungenen als auch verbesserungswürdigen Beispielen der Verkehrs- und Stadtplanung. Wir sehen, für wen die Stadt gestaltet ist, für wen sie Hürden schafft – und wer alles mitgedacht werden muss, damit Mobilität und urbaner Raum für alle funktionieren!
In entspannter Atmosphäre lernen Sie den sicheren Umgang mit dem Pedelec kennen, frischen Ihre Fahrpraxis auf und bekommen hilfreiche Tipps für den Straßenverkehr. Für alle 60+.
Schulung für Komoot, dem digitalen Routenplaner: Routen planen, Wege vergleichen, sichere Strecken finden. Eine Schulung ausschließlich für Frauen*/Flinta (Frauen, Lesben, Inter*, Non-Binary*, Trans* und Agender* Personen).
Du möchtest die digitalen Radroutenplanung kennenlernen und anwenden? In unserer Schulung führt Ines Steinheimer (Munich Ways) die Teilnehmerinnen in die Potenziale der digitalen Routenplaner ein und zeigt auf, wie Du sie Dir zunutze machen kannst.
Der Kurs umfasst die Grundlagen digitaler Planung und Erstellung eigener Radrouten, sowie Tipps zur Navigation und Anwendung. Am Beginn steht die Einführung in die Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten der App, die im Anschluss mit der Planung einer Entdeckertour direkt in die Praxis umgesetzt werden.
Eine farbenfrohe Raddemo von Frauen für Frauen*. Komm chic, lässig, bunt und mit guter Laune dazu! Details folgen.
Vom 1. August bis 14. September sind Kinder, Familien und engagierte Münchner*innen eingeladen, ihre Straßen genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit Stift, Papier und Maßband untersuchen wir gemeinsam, wie der öffentliche Raum verteilt ist – und ob diese Verteilung eigentlich fair ist.
Die Mitmachaktion „Miss deine Straße aus“ wird von Green City e.V. und dem BUND Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe München organisiert. Gemeinsam sammeln wir wichtige Daten für die Mobilitätswende in München und helfen dabei, eine bestehende Wissenslücke zu schließen.
Unter allen Einsendungen werden ausgezeichnet:
Außerdem erhalten alle teilnehmenden Kinder ein kleines Dankeschön.
Worum geht es?
Wir vermessen Münchens Straßen – genauer gesagt ihren Straßenquerschnitt.
Dabei schauen wir uns an, wie der öffentliche Raum aufgeteilt ist:
Außerdem wollen wir herausfinden, ob die tatsächliche Nutzung einer Straße zu ihrer Aufteilung passt.
Am Ende werden die Ergebnisse veröffentlicht und in die Münchner Mobilitätsdaten eingeordnet.
Mach mit und zeig uns: Wem gehört deine Straße?
Warum ist die Aktion wichtig?
Viele Straßen wurden über Jahrzehnte vor allem für den Autoverkehr geplant. Dadurch bleibt häufig weniger Platz für Menschen, die zu Fuß unterwegs sind – insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen.
Gerade diese Personengruppen bewegen sich häufig zu Fuß fort und sind auf sichere, komfortable und barrierearme Wege angewiesen.
Mit der Mitmachaktion wollen wir:
Dabei stellen wir uns Fragen wie:
Unser Ziel ist klar:
Alle Menschen sollen sich sicher durch München bewegen können – unabhängig von Alter, Größe oder Einschränkungen.
Wie geht’s du vor?
Hier findest du die Schritt-für-Schritt Anleitung und die Vorlage zum Ausfüllen und Rücksenden:
Ein besonderes Mobilitätserlebnis mitten in München. Details folgen.
Details folgen.