Kommentar: Nein zur dritten Startbahn!

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Liebe Mitstreiter,

wer hätt’s gedacht: Die Flughafen München Gesellschaft (FMG) kann steigende Zahlen vermelden – und schreit nach der 3. Startbahn. Kein Wunder, es wurde ja auch alles unternommen, um ein Höher-schneller-weiter zu erreichen, damit Herr Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafen Münchens, sich endlich seinen Lebenstraum erfüllen und sich ein Betondenkmal errichten lassen kann. Neben einem kleinen Plus an Start- und Landevorgängen gibt es übrigens auch ein großes Plus an Lärm: von 2005 bis 2017 stieg die Lärmbelastung der Anwohnerinnen nach Umgebungslärmrichtlinie um satte 73 Prozent! Im gleichen Zeitraum gab es aber nur ein Plus von 1,4 Prozent bei den Starts und Landungen. Keine gute Leistung.

Und dann gibt es da noch den Klimaschutz. Die Treibhausgasemissionen im Flugsektor steigen nicht nur, sie entfalten auch eine fatale Wirkung in größer Höhe. Hinzu kommen noch Kondensstreifen und Zirruswolken, die massiv zur Erderwärmung beitragen, da die Wärmestrahlung nicht ungehindert entweichen kann.

Daher bleiben wir bei unserem „Nein zur dritten Startbahn“, fordern die Einführung der Kerosinsteuer und eine massive Teuerung von Kurzstreckenflügen.

Kontakt

Martin GlöcknerGeschäftsführer+49 89 890 668 -310

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